Stickstoff (N)

Bedeutung

Wesentlicher Grundnährstoff für das Wachstum der Pflanze. Er fördert die Bildung von Chlorophyll, was für die Photosynthese notwendig ist. Dieser Nährstoff ist ein wesentlicher Bestandteil von Aminosäuren und somit für den Aufbau von Zellstrukturen und Enzymen unerlässlich. Ohne ausreichend Stickstoff können Pflanzen kein gesundes Wachstum entwickeln. Entscheidend ist die Verfügbarkeit, denn mit genügend Stickstoff entwickeln Pflanzen kräftige Blätter, Stängel und Wurzeln, was die gesamte Pflanzen- und Ertragsentwicklung unterstützt.

Stickstoff ist je nach Bewirtschaftung und Vorfrucht oft der limitierende Nährstoff in Böden. Ein Mangel führt zu Wachstumsstörungen, blassen Blättern und geringerem Ertragspotential. Auch Auswirkungen auf die Wurzelentwicklung: Ausreichender Stickstoff fördert die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems, was die Wasser- und Nährstoffaufnahme verbessert.

Ausbring- und Applikationstermine

In den Hauptkulturen gilt es die Mengen ideal zu verteilen. Vor allem die 3. Gabe – die „Stickstoffspätdüngung“, hat enormen Einfluss auf die Kornentwicklung und -qualität. Anders ist es bei der Zuckerrübe, hier muss die N-Gabe an das Ertragspotential angepasst sein. Zu hohe Gaben können den Zuckergehalt schmälern. Tipp: Schwefel in der Kombination mit N-Düngung hilft, die N-Verwertung zu steigern.

Mangelerscheinung

Ein Mangel führt zu blassen, wachstumsarmen Pflanzen. Ein geringerer Ertrag ist zu erwarten.