Molybdän (Mo)

Bedeutung

Auch wenn es nur in extrem kleinen Mengen benötigt wird, ist Molybdän (Mo) unverzichtbar für zentrale Enzymfunktionen. Besonders wichtig ist Molybdän für den Stickstoffstoffwechsel der Pflanzen – und daher von besonderer Bedeutung für Kulturen wie Leguminosen (Erbsen, Bohnen, Luzerne, Klee etc.), Gemüsearten (v. a. Kohlgewächse, Blumenkohl), Raps, Mais und Getreide. Ohne (Mo) ist die biologische Stickstofffixierung gestört oder fällt komplett aus, Nitrat kann nicht verwertet werden, es sammelt sich im Gewebe und das Wachstum stagniert.

Ausbring- und Optimierungsmöglichkeiten

Leguminosen sind besonders empfindlich und brauchen ideale Voraussetzungen. Saure, sandige und humusarme Böden erhöhen die Gefahr von Mangelerscheinungen. Im Gegensatz zu den meisten Spurenelementen steigt die Verfügbarkeit mit steigendem pH-Wert. Daher ist auch oft eine Kalkung des Bodens schon förderlich. Auch hier empfiehlt sich wieder eine Blattdüngung mit speziellen Flüssigdünger. Gaben von 50–100 g Mo/ha reichen oft schon aus.

Mangelerscheinung

Mangel hemmt die Bildung von Aminosäuren und Proteinen. Indirekt beeinträchtigt (Mo (die Chlorophyllbildung, was zu Chlorosen führen kann. Die biologische Stickstofffixierung ist gestört oder fällt komplett aus. Zwischenrippenchlorosen, manchmal fleckige oder gewellte Blattverformungen, Blattvergilbungen und eine schwache Knöllchenbildung bei Leguminosen sind typische Symptome.

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