Mangan (Mn)

Bedeutung

ist ein wichtiges Spurenelement im Pflanzenbau, das in sehr geringen Mengen benötigt wird – aber eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel, der Fotosynthese und der Krankheitsabwehr spielt. Im Ackerbau ist Mangan besonders auf leichten, humusreichen oder alkalischen Böden kritisch – dort treten Mangelerscheinungen häufig auf. Mangan ist zudem an der Bildung von Phenolen und Lignin beteiligt – Stoffe, die die Pflanze gegen Pilzbefall und andere Pathogene schützen. Besonders Getreidearten auf leichten oder kalkreichen Böden sind mangelgefährdet.

Ausbring- und Optimierungsmöglichkeiten

Gerade verdichtete Böden und jene, die einen hohen pH-Wert aufweisen, können nur unzureichend Mangan zur Verfügung stellen. Auf stark humosen Sandböden sollte eine konsequente Manganversorgung über das Blatt miteingeplant werden. Die Blattdüngung ist die wirksamste Form der Versorgung. Wichtig sind 1-2 Gaben im frühen Stadium bzw. bei Bestockung bis Schossen (Getreide)

Mangelerscheinung

Ein Mangel zeigt ähnliche Symptome wie ein Eisenmangel, darf aber nicht verwechselt werden. Manganmangel tritt früher auf und ist ungleichmäßiger. Ein Mangel fördert vor allem die Anfälligkeit z. B. gegenüber Wurzelhalsfäule oder Ährenfusarium. Früh erkennbar bei Getreide, wenn es schlecht bestockt und Streifenchlorosen zeigt.

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